Bauernmesse setzt festlichen Akzent zum Jahresbeginn in St. Georg Westendorf
Mit dem Hochfest der Gottesmutter Maria hat die Pfarrei St. Georg Westendorf am Neujahrstag 2026 das neue Jahr feierlich eröffnet. Die Festmesse wurde zu einem besonderen musikalischen Ereignis: Der Kirchenchor unter der Leitung von Julia Schmied präsentierte die Bauernmesse von Annette Thoma, eine der bekanntesten volkstümlichen Messvertonungen des 20. Jahrhunderts.
Die in bayerischer Mundart gehaltene Komposition wurde 1933 erstmals im Kircherl zum „Heiligen Kreuz“ in Bad Kreuth aufgeführt und hat seither ihren festen Platz im alpenländischen Kirchenmusikrepertoire. In Westendorf erklang sie mit großer Ausdruckskraft. Besonders eindrucksvoll wirkte der Andachtsjodler, das Graduale, dass a capella vor und nach dem Evangelium und später noch einmal zur Wandlung erklang und die Gemeinde spürbar ergriff.
Für die instrumentale Begleitung sorgte ein fein abgestimmtes Ensemble: Sophia Thumm (1. Violine), Florian Prumbs (2. Violine), Rebekka Schmied (Querflöte), Christine Liepert (Zither), Helene Sölch (Kontrabass), Thomas Böck (Gitarre) und Julia Schmied (Orgel).
Gemeinsam mit dem Chor verliehen sie der Liturgie eine warme, festliche Klangfarbe, die den Charakter des Hochfests eindrucksvoll unterstrich.
Der Zelebrant, Kaplan Solomon Essiet stellte die Feier zu Beginn unter den Segen Gottes und verabschiedete die Gläubigen am Ende mit herzlichen Wünschen für ein gesegnetes Jahr 2026. Chor und Musiker wurden für ihre Darbietung mit langanhaltendem Applaus bedacht – ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für eine musikalisch wie liturgisch gelungene Neujahrsfeier.

Text und Bilder: Bernadette Farquhar