Patrozinium in Ellgau gefeiert
Der Kirchenchor Ellgau gestaltete die feierliche Eucharistie mit neuem geistlichen Liedgut
Die Pfarrgemeinde in Ellgau feierte das Patrozinium ihres Gotteshauses mit einem Festgottesdienst, den Kaplan Tony zelebrierte. In seiner Predigt ging der junge Geistliche auf das Leben des Diözesan- und Ellgauer Kirchenpatrons Ulrich ein. „Was würde uns der heilige Ulrich heute sagen?“ Die Antwort lautete, dass die Gläubigen auf den Herrn vertrauen sollten. Und er erzählte von der Bedrohung der Stadt Augsburg im Jahre 955 durch die Ungarn. Bischof Ulrich versteckte sich nicht, er war bei den Soldaten und sprach ihnen Mut und Vertrauen zu. „Ulrich war kein Held, weil er keine Angst hatte. Er war ein Heiliger, weil er trotz seiner Angst auf Gott vertraute und die Menschen nicht alleine ließ. Unsere Welt heute braucht auch Menschen, die füreinander da sind, die ein freundliches Wort und ein offenes Herz haben“. Diese Botschaft des Bistumsheiligen gilt ganz besonders in der heutigen Zeit. Der Priester äußerte für die Mitfeiernden den Wunsch, „dass jeder, der unser Gotteshaus betritt, eine Gemeinschaft erlebt, in der Menschen sich gegenseitig tragen und keiner mit seiner Last alleine ist“. Der Kirchenchor unter Konrad und Elke Eser erfreute die Festmesse in diesem Jahr mit neuem geistlichen Liedgut. Parallel zur Eucharistiefeier fand in der Kapelle ein Gottesdienst für Kinder statt, der auch das Leben des Heiligen zum Inhalt hatte.
Text und Bilder: Rosmarie Gumpp